Ein Welpe zieht ein...
– und mit ihm beginnt ein ganz besonderes Abenteuer. Gerade ein Schäferhund bringt nicht nur viel Freude, sondern auch Verantwortung, Zeit und Engagement mit sich.
Die ersten Tage im neuen Zuhause sind für den kleinen Vierbeiner aufregend und manchmal auch ein wenig überwältigend. Alles ist neu: Gerüche, Geräusche, Menschen. Deshalb ist es besonders wichtig, ihm Sicherheit und Ruhe zu geben.
Ein fester Schlafplatz, klare Strukturen und viel Geduld helfen deinem Welpen, sich schnell einzuleben.
Schäferhunde sind intelligente, lernfreudige und aktive Hunde. Sie brauchen nicht nur Bewegung, sondern auch geistige Beschäftigung. Schon von Anfang an lohnt es sich, spielerisch mit der Erziehung zu beginnen. Klare, liebevolle Regeln geben Orientierung und stärken eure Bindung. Konsequenz ist dabei genauso wichtig wie Zuneigung.
Plane genügend Zeit für gemeinsame Aktivitäten ein – Spaziergänge, kleine Trainingseinheiten oder einfach ruhige Kuschelstunden. Gleichzeitig solltest du deinem Welpen auch beibringen, alleine zu bleiben, damit er Vertrauen entwickelt und entspannt bleibt, wenn du einmal nicht da bist.
Nicht zu vergessen: Geduld. Ein Welpe ist kein fertiger Hund, sondern ein kleines Wesen, das die Welt erst noch verstehen muss. Missgeschicke gehören dazu, genauso wie neugieriges Erkunden oder auch mal Unsinn.
Mit Ruhe, Verständnis und einer positiven Einstellung wachst ihr Schritt für Schritt zu einem starken Team zusammen.
Am Ende wirst du nicht nur einen treuen Begleiter an deiner Seite haben, sondern einen echten Freund fürs Leben.


Welche Dinge bracht mein Hund?
Für einen gelungenen Start braucht dein neuer Begleiter vor allem einen gemütlichen Schlafplatz, passende Futter- und Wassernäpfe sowie hochwertiges Welpenfutter. Für die täglichen Spaziergänge sind ein gut sitzendes Halsband, eine Leine und Kotbeutel unverzichtbar. Auch Spielzeug und Kauartikel sollten nicht fehlen, denn sie fördern die Entwicklung und helfen beim Zahnen.
Ergänzt wird die Grundausstattung durch eine Bürste sowie kleine Helfer fürs Training.
Mit diesen Basics schaffst du die besten Voraussetzungen für ein entspanntes Ankommen. 🐾
Der Tag, an dem du deinen Welpen abholst, ist etwas ganz Besonderes – aber auch aufregend für den kleinen Vierbeiner. Alles ist neu: Menschen, Gerüche, Geräusche.
Nimm dir deshalb Zeit und sorge für eine ruhige, entspannte Atmosphäre.
Am besten bist du nicht allein unterwegs, damit du dich ganz auf deinen Welpen konzentrieren kannst. Eine Decke und ein Handtuch sind hilfreich, falls unterwegs etwas passiert. Halte ihn nah bei dir und sprich ruhig mit ihm – deine Stimme gibt Sicherheit.
Wichtig: Bleib gelassen. Dein Welpe orientiert sich an dir und spürt sofort, wie du dich fühlst. Mit Ruhe, Geduld und einem liebevollen Tonfall legst du den Grundstein für Vertrauen und eine enge Bindung von Anfang an.
Der Tag der Abholung
Der erste Tag im neuen zu Hause
Wenn du zu Hause ankommst, geh am besten zuerst mit deinem Hund nach draußen – vielleicht muss er sich direkt lösen. Zeig ihm von Anfang an einen festen Platz dafür. Hunde sind Gewohnheitstiere: Wenn du ihn regelmäßig, zum Beispiel nach dem Aufwachen, dorthin bringst, versteht er schnell, wo sein „WC“ ist.
Lass deinen Welpen in Ruhe ankommen und seine neue Umgebung erkunden – aber trag ihn bei Treppen lieber. Bleib in seiner Nähe, setz dich zu ihm und gib ihm Sicherheit.
Die ersten Tage gehören euch allein, vermeide viel Besuch. Dein Welpe muss auch nicht gleich in die weite Welt hinaus.
Viele Welpen sind anfangs erschöpft und schlafen viel – oft am liebsten ganz nah bei dir. Das ist völlig normal. Versuch, ihn später vorsichtig an sein Körbchen zu gewöhnen.
Geh nach jedem Schlafen direkt mit ihm raus zu seinem festen Löseplatz. Passiert drinnen ein Malheur, bleib entspannt – das gehört dazu.
Für die Nacht: Schlaf die ersten Nächte am besten in seiner Nähe. Wenn er unruhig wird, geh sofort mit ihm raus. So wird er schneller stubenrein und eure Bindung wächst. Dein Welpe orientiert sich an deinem Geruch und deiner Nähe – das gibt ihm Sicherheit und Vertrauen.
